KULTURSommer – Jan Röttger (solo)

Adresse

Kulturhaus Alter Schlachthof
Ulricherstraße 4
59494
Soest

Wann

Beginn: 22.07.2021 | 19:00 Uhr
Einlass:

in der Kneipe des Kulturhauses Alter Schlachthof 

Jan Röttger

Mit der Gitarre um den Hals und musikalische Genregrenzen einreißend vereint der Wuppertaler Jan Röttger wilden Akustik-Pop mit emotionaler Selbstreflexion, Singer-Songwriter-Melancholie mit Punk- Attitüde und stimmlicher Leidenschaft. Fest verankert im künstlerischen Umfeld seiner Heimatstadt hat sich der Sänger mit unzähligen Konzerten und seinem Debütalbum “Present – Future – Anarchy” (2014) in den letzten Jahren einen Namen gemacht – dank Songs, die trotz der klassischen Kombination Gitarre und Gesang ihren ganz eigenen unnachahmlichen Charakter bewahren.

“Meine Musik soll so klingen, als würde Ray Charles Songs der Arctic Monkeys interpretieren”, bringt es Jan Röttger selbst auf den Punkt und nennt mit den Ikonen aus Blues und Punkrock dabei nur zwei seiner zahlreichen Einflüsse: Unüberhörbar spricht aus jedem Song auch die Sozialisation mit dem rohen 90er-Britpop der Gallagher-Brüder, die melodiöse Ästhetik der Beatles und pulsierende HipHop- Perkussivität. Eine Kombination, die ihm bereits 2012 den Vorentscheid-Gewinn von 1Live beim New Music Award sicherte. Songwriting-technisch setzt der Wuppertaler dabei auf Eingängigkeit und Authentizität: “Ich war immer ein Fan von großen und zugleich einfachen, einprägsamen Melodien und Songs, weil ich mit solchen musikalisch sozialisiert wurde. Die besten Lieder sind meist die, die einem zufliegen, sich von selbst schreiben lassen und nicht die, an denen man wochenlang tüftelt.” Eine Attitüde, aus der auch die jahrelange Erfahrung als unermüdlicher Straßenmusiker spricht. Und so fügen sich nachdenkliche Kompositionen, einzigartige Interpretationen von Oasis, Hannes Wader oder Jay-Z und teils humoristische Begegnungen wie “Batman, Jesus & Kinski” nahtlos und stimmig in einem Konzert von Jan Röttger zusammen.

Den eigenen, inneren Dämonen blickt der 34-jährige in seinen Texten dabei ohne Rücksicht auf Verluste ins Auge: Bei den autobiographisch entstandenen Konfrontationen mit Depressionen bis hin zum selbstreflexiven Seelenstriptease über den eskapistischen Reiz der Selbstzerstörung macht Jan aus seiner Seele keine Mördergrube und inspiriert mit dieser Schonungslosigkeit, es ihm gleichzutun. Denn am Ende steht trotz allem ein hoffnungsvoller, optimistischer Ausblick – getragen von seiner charakteristischen wie vielseitigen Stimme, die mit ihrem rohen, britischen Groove einen enormen Wiedererkennungswert erhält, neben rotzigem Punk-Feeling aber auch die sanften Formen des Falsetts bedient. Gerade singt Jan vielleicht noch bittersüße Liebeslieder voller leiser Zwischentöne, um im nächsten Moment Gift und Galle zu spucken und gleich darauf lupenreine Raps auf die Bühne zu bringen, nur begleitet von seiner Gitarre und hin und wieder dem Publikum selbst. Eine Stimme und ein Künstler, dem man die emotionalen Achterbahnfahrten und die Hingabe, die er besingt, zu jeder Sekunde abnimmt.

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