KULTURImpulse – Auch Bilder können Feinde sein

Wann: 01.06.2022 | 18:00 Uhr
Location: Kulturhaus Alter Schlachthof
Adresse: Ulricherstraße 4, 59494, Soest

Damit ein Objekt seine Bewegungsrichtung ändert, braucht es einen Impuls, weiß die Physik. Das gilt ebenso für das Denken. Impulse vermögen hier, Denkbewegungen in eine andere Richtung zu lenken. Die KulturImpulse wollen einen Beitrag dazu leisten, das Nachdenken über Kultur in Bewegung zu halten, indem sie Menschen, die sich profiliert mit Fragen rund um Kunst und Kultur befasst haben, nach Soest zu holen. Das Format richtet sich an alle, die an Kunst und Kultur interessiert sind, und Freude an einer tieferen Auseinandersetzung mit diesen Thematiken haben.

Eintritt: 6,- € an der Tageskasse, für SO ARTig!?-Akteure kostenlos

Di, 01.06.2022, 18 Uhr

Dr. Sandra del Pilar (Soest): Auch Bilder können Feinde sein

Saal, Alter Schlachthof

 

Vortrag:

Der Ukrainekrieg hat es deutlich gemacht: der Begriff des Feindes gehört mitnichten einer überwunden geglaubten Vergangenheit an, sondern ist hochaktuell: nicht nur im Kontext konkreter kriegerischer Auseinandersetzungen, sondern auch in der Kunst. Dort sind in den letzten Jahren „Feindbilder“ allerorten wie giftige Pilze aus dem Boden geschossen, polarisieren die Gesellschaft und führten nicht selten zu Hass und Gewalt. Der Vortrag „Auch Bilder können Feinde sein“ spürt diesem Phänomen anhand konkreter Beispiele, aber auch auf bildtheoretischer Grundlage nach und sucht nach Möglichkeiten und Wegen, unliebsamen Bildern anders zu begegnen als mit Wut und Vernichtung.    

 

Angaben zur Person:

Sandra del Pilar arbeitet als freischaffende Künstlerin und Kunsttheoretikerin in Deutschland und Mexiko, seit sie ihr Studium in Malerei an der Academia de San Carlos in Mexiko-Stadt, ihr Promotionsstudium in Kunstgeschichte an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und ihre zweite Promotion in Kunst an der Facultad de Artes y Diseño der Universidad Nacional Autónoma de Mexico abgeschlossen hat. Aktuell ist sie Stipendiatin des Sistema Nacional de Creadores de Arte des FONCA in Mexiko. In Deutschland war Del Pilar Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes, sowie des DAAD und erhielt eine Förderung des LVR (Landschaftsverband Rheinland). Ihre künstlerischen Arbeiten wurden sowohl in Mexiko als auch in Deutschland mehrfach mit Preisen ausgezeichnet. In Museen, öffentlichen und privaten Galerien, Privatsammlungen, auf Biennalen und Kunstmessen in Mexiko, Deutschland, Türkei, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Frankreich, Belgien, China und Bolivien sind ihre Werke vertreten. Neben einer Reihe von Katalogen zu den Arbeiten von Sandra del Pilar, sind ihre Texte und Essays auch in internationalen Fachzeitschriften, Sammelbänden und

Zeitungen veröffentlicht. Künstlerisch beschäftigt sie sich mit dem Phänomen der Transparenz, die die Künstlerin als den Ort begreift, wo sich das Private und das Politische begegnen. Mit dem von ihr verwendeten Material transparenter Synthetikfasern, materialisiert sie traumhaft anmutende Szenerien aus dem kollektiven und persönlichen Gedächtnis, setzt unsere Vorstellung von (Bild-) Raum und (linearer) Zeit außer Kraft, verwebt innen und außen, Bildwelt und Betrachterkörper und ermöglicht so einen anderen Blick auf die politischen und sozialen Begebenheiten und Bedingungen unserer Zeit.

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Veranstalter: Kulturhaus „Alter Schlachthof“

 

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