Konzert mit Chor, Orgel und Trompeten –

„Messkompositionen“

Adresse

Neu-St.-Thomä-Kirche

0

Wann

Beginn: 24.10.2021 | 17:00 Uhr
Einlass:

In seinem bald 20-jährigen Bestehen hat der Konzertchor Böhlen fast ausschließlich a cappella Konzertprogramme gesungen. Im Konzert am 24. Oktober in Neu St. Thomae stehen diesmal Messkompositionen für Chor mit Orgelbegleitung auf dem Programm. Unter der Leitung von KMD i. R. Jürgen Schmeer singt der auf ca. 40 Sängerinnen und Sänger erweiterte Chor Messkompositionen verschiedener Komponisten, die quasi zu einer Messe mit dem bekannten Ablauf zusammengefügt wurden. Bei allen Kompositionen wird der Chor von dem Konzertorganisten Daniel Tappe an der Orgel begleitet.

Im ersten Teil erklingt (war eigentlich zum Beethoven-Jubiläum im letzten Jahr gedacht) ein KYRIE von L. v. Beethoven, das er selbst nie gehört hat. Der Komponist und Kapellmeister Gottlob Benedict Bierey (1772–1840) bearbeitete 1831 den ersten Satz für Orchester und fügte ein vierstimmiges “Kyrie eleison” für Chor hinzu. Im Konzert ist die Version für Chor und Orgel von Andreas Gräsle zu hören.

Danach folgen KYRIE II und GLORIA aus der h-moll-Messe von J. S. Bach. Diese zu den bedeutendsten geistlichen Werken zählende Messe ist fast ausschließlich nur in der originalen Fassung mit Chor, Solisten und Orchester zu hören. Um jedoch Teile dieses Werkes im Rahmen dieses Konzertes aufnehmen zu können, wurde eigens aus den Orchesterstimmen eine Orgelfassung erstellt. Um auf den prägnanten Trompetenklang nicht zu verzichten, kommen bei zwei Stücken noch Trompeten hinzu, gespielt von Jörg Segtrop (Werl) und Uwe Gasse (Soest).

Für den zweiten Programmteil wurden CREDO und SANCTUS aus der „Missa sacra“ von Robert Schumann ausgewählt. Diese Messe hatte Schumann ursprünglich für Chor und Orchester komponiert, hat dann später selber noch eine Orgelfassung hinzugefügt. In diesem Konzert wird jedoch eine Orgelfassung von Zsigmond Szathmáry verwendet, in der – gegenüber der eher schlichten Fassung von Schumann – so viel Wesentliches wie möglich aus der Orchesterfassung integriert wurde.

Im dritten Teil erklingen BENEDICTUS und AGNUS DEI aus der „Missa brevis“ für gemischten Chor und Orgel von Zoltán Kodály. Kodály befand sich im Untergrund, als er 1944 dieses Werk schrieb. Vor allem im Dona nobis pacem artikuliert er mit erschütternder Wucht den Wunsch nach Frieden und Erlösung. Dieses Werk war zunächst für Chor und Orgel komponiert, danach arbeitete Kodály den Instrumentalpart für Orchester um.

Zum Abschluss des Programms wird das DONA NOBIS PACEM wiederholt, diesmal in der Fassung aus der h-moll Messe von J. S. Bach mit Chor, Orgel und Trompeten.

Der Eintritt ist frei, am Ausgang wird eine Spende erbeten.

 

Konzertchor Böhlen, Ltg. KMD i.R. Jürgen Schmeer (Düsseldorf)

Jörg Segtrop (Werl) und Uwe Gasse (Soest), Trompeten

Daniel Tappe (Lippstadt), Orgel

 

Tickets

Links

http://www.konzertchor-boehlen.gmxhome.de/

 

Kontakt

Ulrichertor 4
59494 Soest

info@kulturbuero-soest.de
+49 2921 / 31101

Öffnungszeiten

Derzeit nur per Mail

Presseservice


© 2020 Kulturbüro Soest. All rights reserved.
Supported by Makro-Media.