Atelier Schiaffino & Skulpturengarten

Künstler

Mitgliedschaft: Kunstverein Kreis Soest e.V.

Federico Schiaffino ist ein Italienischer Künstler – seit 25 Jahren lebt und arbeitet er in Recklingsen einem kleinen Dorf im Kreis Soest. Vorlieben Schiaffinos sind in der expressiven Farbigkeit und den christlichen und mythologischen Helden der griechischen Sagenwelt zu finden.

Im Jahr 2021 eröffnete er seine Freiluftausstellung “ADYTUM im Garten II” rund um sein Atelierhaus.

In Portofino an der ligurischen Küste ist der Maler und Grafiker Federico Schiaffino geboren und aufgewachsen. So lebte er nach dem Kunststudium in Mailand bei den Zulus in Südafrika und den Schwarzfußindianern in Montana, in Südfrankreich, mehrere Male in Paris und sieben Jahre in New York. Sidney steht auf der Liste Kapstadt, Caracas, Rio de Janeiro, Tokio, Los Angeles, zwischendrin auch mal wieder Stuttgart. Am renommierten Pratt Graphics Center in Manhattan perfektionierte er seine Radiertechnik, bereits 1978 erhielt er den Mailänder Graphic Preis “Torre d’Ansperto”. Er gehörte zum Kreis der Italienischen Postavantgarde, mit den heute berühmten Mitgliedern wie Francesco Clemente, Sandro Chia und Mimmo Paladino. Es waren jene Maler,die nach der abstrakten und minimalistischen Kunst der 70er Jahre wieder gegenständliche und figürliche Elemente in ihre Arbeit aufnahmen und sich intensiv mit alten Weltkulturen und deren Mythen beschäftigten.

Schiaffinos Reisen hatten viel mit dieser Erforschung der Mythen zutun und was er sah und entdeckte, ist wiederzufinden in der Sinnlichkeit seiner Bilder, ihrer phantastischen verrätselten Atmosphäre und ihren vielschichtigen Anspielungen. Alles an der Antike fasziniert ihn, die Art zu leben, die Welt zu interpretieren und natürlich auch ihre Kunst: „Ich möchte durchaus kein Künstler dieser Periode sein. 

Ich möchte meine eigene Mythologie schaffen, eine Spiritualität dieser und unserer Zeit,abseits des Rationalen.“ 

Vor allem aber gräbt er sie in Radierungen ein, täglich und manchmal klein wie Briefmarken. Rund 3000 verschiedene Motive hat er gedruckt, die Radierplatte ist ihm eine Art Tagebuch. Auf ihr fixiert er Träume, Ereignisse und Ideen, aus denen später vielleicht eine Radierfolge oder ein Gemälde entsteht. Der Weltenschiffer Odysseus taucht immer mal wieder darauf auf, mal stellvertretend für den Vater, einen Seemann und sicherlich auch auf für ihn den Weltenschiffer Federico. 

Auszug aus dem Katalog "Künstler im Kreis Soest" von Beate Naß, Kulturredakteurin

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